Mein Aufenthalt bei BOGE USA in Atlanta

Möglichst viele Eindrücke und unterschiedliche Erfahrungen bei BOGE sammeln und diese mit Gelerntem verbinden: das ist das Ziel meines dualen Studiums. Bestandteil der Ausbildung bei BOGE ist u.a. der Ansatz, die Ausbildung international zu gestalten. Der Besuch in unserer Tochtergesellschaft in den USA war für mich auf jeden Fall ein ganz besonderes Highlight.

Ein Erlebnisbericht von Tim Becker, Azubi Betriebswirt/VWA

Nach 10 Stunden Flug wurde ich von dem 13 köpfigen Team vor Ort herzlich empfangen und von Anfang an in das Tagesgeschäft eingebunden. In den vielen Service- und Salesmeetings habe ich einiges Neues über unsere Kompressoren gelernt und natürlich vor allem über den amerikanischen Markt. Um auch für BOGE Deutschland einen Mehrwert zu schaffen übergab man mir ein Projekt, das sich mit der Kostenreduzierung von Behältermaschinen beschäftigte.

 

Mir wurde schnell klar, das Arbeiten in einer Tochtergesellschaft ist gänzlich anders, als im großen „Mutterschiff“, wie es unsere amerikanischen Kollegen nennen. Die Zeitverschiebung bestimmt einen großen Teil des Tagesgeschäfts. Termine mit dem „Mutterschiff“ müssen sorgfältig abgestimmt und Fragen gut vorbereitet werden, damit trotz der großen Entfernung auf jeden Kundenwunsch schnell reagiert werden kann. Ein weiterer Unterschied ist die Größe des Teams. Durch die Zusammenarbeit mit deutlich weniger Kollegen, ist das Miteinander noch familiärer. Schön zu sehen, dass selbst der Lieblingsfahrer der Spedition eine Auszeichnung für den freundlichsten Fahrer und Freund bekommt. Man hilft sich gegenseitig, verbringt zusammen die Pausen und löst auch gerne mal gemeinschaftlich ein Kreuzworträtsel.

 

Gelebt habe ich in einer amerikanischen Community. Für meinen Weg zur Arbeit wurde mir von BOGE ein „ganz kleiner“ Firmenwagen zur Verfügung gestellt (siehe Bild). Ich habe recht schnell erleben dürfen, dass die BOGE Tugenden, die uns als Familienunternehmen ausmachen, nicht nur in der Heimat Bielefeld, sondern auch in Übersee gelebt werden. So war es für die BOGE Belegschaft selbstverständlich, mich zum Essen einzuladen, mir in ihrer Freizeit die Stadt zu zeigen oder mich zu einem Profi Basketballspiel mitzunehmen. Während meiner gesamten Einsatzzeit hatte ich durchgehend das Gefühl, fester Bestandteil der Belegschaft zu sein.

 

An den Wochenenden konnte ich Atlanta dann auf eigene Faust erkunden und zum Beispiel dem Coca-Cola Museum einen Besuch abstatten. Dies war jedoch nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten, die ich erleben durfte, denn auch Disneyworld war ein besonderes Highlight für mich.

 

Abschließend möchte ich sagen: Es ist schon großartig, mal so über den Tellerrand schauen zu dürfen. Diese zwei Monate haben mich beruflich, kulturell, sprachlich und auch zwischenmenschlich enorm weiter gebracht.

Danke BOGE, dass ich diese tolle Erfahrung machen durfte!